Die Magie der Vitalpilze

 

Über die besonderen Eigenschaften sogenannter Heilpilze

 

von Dr. med. Dr. Karl J. Probst

 

 

In den letzten Jahren wurde die Forschung über die medizinische Wirkung der verschiedenen Vitalpilze (auch zuweilen Heilpilze genannt) sehr intensiviert. So finden sich in der medizinischen Datenbank Medline allein im Jahre 2017 insgesamt 328 wissenschaftliche Studien zu der gesundheitsfördernden Wirkung der Vitalpilze, während in den ganzen 50 Jahren zuvor, seit Bestehen von Medline, insgesamt nur etwa 4000 wissenschaftliche Studien zu den medizinischen Eigenschaften der Vitalpilze erschienen sind.

 

Ganz allgemein kann man sagen, dass Pilze das Recycling-System der Natur sind, und das gilt nicht nur für das Pflanzenreich, sondern auch für den menschlichen Körper: Alles was nicht mehr eine sinnvolle Funktion im Organismus erfüllt, wird von Pilzen befallen und von diesen verstoffwechselt.

 

Es gibt im Internet inzwischen viele Informationen über das Wunderwerk der Pilze und vor allem ihre kooperative Arbeitsweise in Form der Myzeliengeflechte, welche eine großflächige Kommunikation gestatten, vor allem von dem inzwischen weltbekannten Mykologen Paul Stamets.

 

Neuere Studien zum Mycelium, das sind die häufig über mehrere Kilometer umfassenden Wurzelgeflechte der Pilze, legen die Vermutung nahe, dass speziell in diesem Wurzelgeflecht sehr viele der gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe enthalten sind. Aus diesem Grund verarbeiten immer mehr Hersteller von Vitalpilzprodukten nicht nur den Fruchtkörper, also den eigentlichen Pilz, sondern auch die Mycelien, also dieses unterirdische, unsichtbare Wurzelgeflecht.

 

Das Mycelium wurde mit Recht mit den verzweigten neuronalen Strukturen im menschlichen Gehirn verglichen, weil in beiden Organen durch die Vernetzung Informationen über weite Strecken schnell übertragen werden können. Laut Paul Stamets können sich in einem Kubikzentimeter Erde 8 Kilometer an Myceliengeflecht befinden, wenn man diese Verflechtungen auseinander ziehen würde.

 

Es gibt inzwischen über 100 verschiedene Pilzarten, die auf ihre gesundheitsfördernde Wirkung hin untersucht werden. Zu den wichtigsten Vitalpilzen, über die nachstehend berichtet werden soll, gehören:

 

  1. Reishi                       Ganoderma lucidum
  2. Maitake                   Grifola frondosa
  3. Cordyceps               Cordyceps
  4. Chaga                       Inonotus obliquus
  5. Shiitake                   Lentinula edodes

 

Diese fünf therapeutisch eingesetzten Pilzarten zeichnen sich alle durch stark antioxidative Eigenschaften aus, das heißt sie sind Elektronendonatoren, um den durch Elektronenmangel ausgelösten oxidativen Stress zu kompensieren. Die Wirksamkeit dieser therapeutischen Vitalpilze liegt vor allem in dieser Eigenschaft als Elektronendonator, denn wie in den letzten Jahren immer deutlicher wird, ist die Grundursache fast alle Krankheiten eine Entzündung, und Entzündungen werden ursächlich durch oxidativen Stress, also einen Elektronenmangel, ausgelöst.

 

 

 

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Um den ansonsten nebulösen Begriffs „oxidativer Stress“ besser zu verstehen, sei nachstende Abbildung 1 zur Erklärung herangezogen:

 

 

 

Abb. 1: Das Körpermilieu wird durch die beiden Parameter Redoxpotential und Säure-Basen-Haushalt bestimmt. Die therapeutischen Vitalpilze sind Reduktionsmittel. Sie senken das Redoxpotential und damit den oxidativen Stress und sind damit gesundheitsfördernd. Ferner wirken sie alkalisierend und verändern damit das Körpermilieu in Richtung des grün eingezeichneten, reduktiv basischen Bereich, in dem allein Gesundung und langfristige Gesundheit möglich ist.

(Bild mit freundlicher Genehmigung des Telomit Verlags aus dem Buch von Dr. med. habil. Dr. Karl J. Probst: „Der natürliche Weg zu Heilung und Gesundheit“, Telomit Verlag, Trier 2017)

Auf der Horizontalen dieser Abbildung ist der sogenannte Säure-Basen-Haushalt aufgetragen. Der Säure-Basen-Haushalt ist ein Maß für die Zahl der in einem System enthaltenen Wasserstoffionen. Dieses wird durch die Messgröße pH quantifiziert. Ein pH von 0 bis 7 bedeutet viele Wasserstoffionen, wird als sauer bezeichnet und ist gesundheitsschädlich. Ein pH-Wert von 7 bis 14 bedeutet wenige Wasserstoffionen und wird als basisch oder alkalisch bezeichnet und ist gesundheitsförderlich.

 

Auf der Vertikalen dieser Abbildung ist das sogenannte Redoxpotential aufgetragen. Das Redoxpotential ist ein Maß für die in einem System enthaltenen Elektronen. Dieses wird durch die Spannung in Volt quantifiziert. Je mehr freie Elektronen in einem System sind, umso gesünder ist das Körpermilieu und umso niedriger ist das Redoxpotential. Je weniger Elektronen in einem System sind, umso höher ist das Redoxpotential und umso gesundheitsschädlicher ist das Körpermilieu – landläufig als „oxidativer Stress“ (O₂) bezeichnet.

 

Es sollte nachdenklich stimmen, dass dieses Bild im Bereich der gesamten Ökologie, der Hydrologie und den biologischen Wissenschaften seit Jahren die Grundlage für Milieubetrachtungen darstellt. Ja selbst Aquariumsbesitzer kennen dieses Bild, denn nur in dem grün eingezeichneten „reduktiv basischen“ Bereich können die Aquariumsfische überleben. Aber weder die Schulmedizin, noch die Naturheilkunde kennen und berücksichtigen dieses für die Gesundheit fundamental wichtige Diagramm in ihrer therapeutischen Arbeit.

 

Zwar hat durch die Arbeiten von Dr. Robert Young vor 20 Jahren der Säure-Basen-Haushalt allgemein Einzug in die Naturheilkunde und inzwischen sogar in die Schulmedizin und sogar beim Laienpublikum gehalten, aber das noch wesentlich wichtigere Redoxpotential, also die Menge an Elektronen in einem System, wird bislang nur in dem schwammigen Begriff „oxidativer Stress“ thematisiert.

 

Dabei zeigen inzwischen unübersehbar viele Studien, dass der oxidative Stress, also ein zu hohes Redoxpotential, das heißt ein Elektronenmangel im Organismus, als Mutter aller Krankheiten bezeichnet werden kann, denn oxidativer Stress führt zu einem verändertem Mikrobiom, wobei Mikrobiom das Zusammenwirken der unzähligen Mikroorganismen im Körper mit dem Makroorganismus Mensch bedeutet.

 

Dieses durch oxidativen Stress veränderte Mikrobiom führt seinerseits zu einer durchlässigen Darmwand, dem gefürchteten „leaky gut“.

 

Die durchlässige Darmwand ihrerseits wird von immer mehr Wissenschaftlern und Naturheilkundlern in aller Welt als Mutter aller Krankheiten angesehen und bestätigt das Wort von Hippokrates:

 

Darm gesund – Kerngesund

Darm krank – Mensch krank

 

Es bleibt zu hoffen, dass durch den Einsatz der obigen fünf genannten therapeutischen Vitalpilze das Konzept des Redoxpotentials endlich die ihm gebührende weitere Verbreitung erfährt, denn diese Vitalpilze gehören neben rohem Kakao mit 20.000 ORAC-Einheiten (ORAC = Oxygen Radical Absorbance Capacity, die quantitative Maßzahl, um die Fähigkeit zum Abfangen von freien Radikalen zu beschreiben) und Curcuma mit ebenfalls 20.000 ORAC-Einheiten zu den stärksten Radikalfängern, welche die Natur hervorgebracht hat und damit zu den wichtigsten Substanzen, um ein verbessertes Körpermilieu zu erzielen.

 

Auf dieser Elektronendonatorfunktion der fünf genannten therapeutischen Pilzarten begründet sich auch die entzündungshemmende und damit auch antitumorale Eigenschaften der Vitalpilze.

 

In der Erfahrungsheilkunde werden diese therapeutischen Vitalpilze wegen dieser immunmodulierenden und auch direkt antibakteriellen, antimykotischen und antiviralen Eigenschaften seit Jahrhunderten gegen unzählige verschiedene Organ-Erkrankungen eingesetzt.

 

Wissenschaftiche Erkenntnisse zu den einzelnen Vitalpilzen

 

Diesbezügliche Informationen können Sie nachstehend unter den einzelnen Verlinkungen zu den verschiedenen Pilzen zwecks besserer Auffindbarkeit einzeln aufrufen:

 

1. Reishi (Ganoderma lucidum)

2. Maitake (Grifola frondosa)

3. Cordyceps

4. Chaga (Inonotus obliquus)

5. Shiitake (Lentinula edodes)

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